Mitteilungen



bullet  Das Elektronische Kompetenzenportfolio (http://eportfolio.ch-q.ch)
 
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im Bildungszentrum für Gesundheit Basel (BZG)

Die ersten Erfahrungen mit dem integrierten e-Portfolio (epf.ch-q) in drei Bildungsgängen im Gesundheitswesen sind positiv und zeigen den Weg für die Fortsetzung des Pilots. Die laufende Überprüfung der Datenstruktur und der Anwendungsfreundlichkeit führen unmittelbar zu den notwendigen Verbesserungen. Vor allem aber geben sie auch Hinweise für den Umgang mit dem Tool durch weitere und andere Zielgruppen.

 
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im Bildungszentrum Geomatik Schweiz (Biz-Geo)

Seit mehreren Jahren arbeitet das Biz-Geo in der Deutschschweiz mit dem Begleitordner zum CH-Q Kompetenzmanagement. Im modularen Lehrgang "Geomatiktechniker mit Eidg. Fachausweis" hat sich das Instrument bei ungefähr 100 Studentinnen und Studenten bewährt. Der Start einer gleichen Ausbildung im Winter 2010 im Tessin bewog die Leitung, es in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft CH-Q auf italienisch zu übersetzen und es – parallel zur Printversion - gleichzeitig als e-Portfolio zu erstellen.

 


bullet  Herbsttagung der Gesellschaft CH-Q, 20. November 2009, Zürich
Zusammenfassung der Tagungsschwerpunkte

Die Herbsttagungen der Gesellschaft CH-Q bieten seit 2001 eine Diskussionsplattform für aktuelle Fragestellungen im Bereich der individuellen Kompetenzentwicklung und -anerkennung. In ihrer Ausrichtung setzen sie jeweils die Interessen/Bedürfnisse von Einzelpersonen in Verbindung mit jenen von Entscheidungsträgern und Verantwortlichen auf allen Ebenen der Bildung/Wirtschaft/Verwaltung.

An der Herbsttagung vom November 2009 diskutierten Referenten aus Bildung und Arbeitswelt zum „Brennpunkt Wandel“ über gangbare Wege, um Veränderungen in einer Wirtschaft im Umbruch zu lenken. Wie gelingt es, die absehbaren Entwicklungen in der Arbeitswelt mit vorausschauenden Massnahmen aufzufangen, wie, den Betroffenen – Erwerbstätigen, Lernenden auf allen Stufen, Menschen, die sich umorientieren wollen – neue Perspektiven zu geben? Wichtig erschien die Auseinandersetzung mit der Wertethematik, die Förderung des nachhaltigen Handelns, die Umsetzung der Anerkennung informeller Lernleistungen. Drei Beispiele aus der Praxis wiesen dabei in die Richtung von lernenden Systemen in Organisationen und Arbeitsbedingungen, die Kompetenzentwicklung integrieren, die Reflexion über die Auswirkungen beruflichen Handelns zulassen, die Faktenwissen und Erfahrungswissen als gleichrangig behandeln.

 Die Tagungsdokumentation (Referate, Hintergrundinformationen, Präsentationen verschiedener Anbieter) finden Sie hier als Download.

 


bullet  Beteiligung an EU-Programm zum Lebenslangen Lernen

Im August 2009 reichte eine Gruppe in den Niederlanden ein Projekt im Rahmen der EU-Programme „Lebenslanges Lernen 2007-2013“ ein. Das Thema: Verankerung einer nachhaltigen Kompetenzkultur im Zuge der Einrichtung eines nationalen Qualifikationsrahmens (NQF). Ziel: Verknüpfung von Validierungs-verfahren auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene mit individuellen Lernprozessen. Dabei wird die Art des Lernens in der lernenden Gesellschaft untersucht und aufgezeigt, wie Individuen ihr Potenzial unter Berücksichtigung bereits erbrachter (Lern-) Leistungen ausschöpfen können. Neben 9 weiteren Ländern ist auch die Gesellschaft CH-Q zusammen mit Travail.Suisse Projektpartner. Das Staatssekretriat für Bildung und Forschung SFB trägt jeweils einen Teil der Projektkosten in der Schweiz.

 


bullet  Erster Lizenzpartner der Gesellschaft CH-Q im Ausland

Die Gesellschaft CH-Q und die 2005 gegründete niederländische „Stichting Competentiemanagement CH-Q Nederlands taalgebied” unterzeichneten am 18. Dezember 2008 einen Lizenzvertrag. Er ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Gesellschaft CH-Q und dem niederländischen Kooperationspartner. Die Lizenz berechtigt die Stiftung, das CH-Q Kompetenz-management Modell unter dem Aspekt der Qualitätssicherung in seiner Gesamtheit zu verantworten, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Lizenzen werden von der Gesellschaft CH-Q ausschliesslich an Organisationen im Ausland vergeben, die in einer bestimmte Region, bzw. in einem bestimmten Land unter dem Qualitätssiegel CH-Q als unabhängige Träger wirken. Zu ihren Hauptaufgaben gehören im Bereich der Kompetenzfeststellung und -entwicklung die Vergabe von Zertifikaten sowie die Anerkennung von Anbieterprogrammen. Im Bereich der Validierung von Bildungsleistungen unterstützen sie die Bewusstseinsbildung zu kompetenzorientierten Verfahren und Prozessen.

 

bullet  Neue Kooperationen

Quantitatives Online-Testverfahren KODE® und qualitative kompetenzgerichtete Lernprozesse nach CH-Q in einer Verknüpfung

Mitte 2007 unterzeichneten die Gesellschaft CH-Q 2007 und die Firma A-C-T, Paderborn eine Kooperationsvereinbarung. Sie hat zum Ziel, das von den Professoren John Erpenbeck und Volker Heyse entwickelte quantitative Online-Verfahren der Kompetenz-Diagnostik (KODE®) mit den qualitativen Prozessen der Kompetenzermittlung und -dokumentation in einem „Hybridprodukt“ zu verbinden.

Die School of Engineering (SoE), ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften beschloss, das Modell in einem Pilot einzusetzen. Es hat die Einführung von Dozenten und dann Studierende in das Selbstmanagement von Kompetenzen als Teil einer kompetenz-gerichteten Studienbegleitung zum Ziel. Anfangs August startete das Pilotprojekt mit der Qualifizierung der Dozenten.


Kooperation mit der PH FHNW

Die seit 2004 bestehende Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz trat 2008 in eine neue Runde. Zur Diskussion steht eine Zusammenarbeit mit festgelegten Tätigkeitsschwerpunkten beider Parteien. Diese konzentrieren sich auf Entwicklungen in den Bereichen Lernprozesse, Medien und Zertifizierungen.


bullet  Neue Sammelordner zum Kompetenzmanagement für junge Lernende und für Erwachsene (hier bestellen...)


Persönlichen Laufbahnordner im Projekt KOPF

Im Projekt „Kompetenzenportfolio“ (KOPF) der Berufsschulen Zentralschweiz setzen die beteiligten Schulen aus 6 Kantonen seit Sommer 2007 den „Persönlichen Laufbahnordner“ ein. Es handelt sich um eine Überarbeitung bestehender Grundlagen (Kooperation mit dem Verband Schweizerischer Schreinermeister VSSM). Die Kommission Entwicklung der Gesellschaft CH-Q hat den Ordner auf die Zielgruppe der jungen Erwachsenen ausgerichtet und darin erstmals auch eine konsequente Verbindung zu den Instrumenten des Europasses hergestellt.


Dreiteiliger Ordner Kompetenzmanagement

In einem zweiten Schritt erfolgte 2008 die Anpassung der Inhalte an die Zielgruppe der Erwachsenen. Der Ordner „Kompetenzmanagement“ versteht sich als Begleitinstrument im lebenslangen Lernen. Er umfasst wie bisher eine Kompetenzen- und eine Qualifikationenmappe sowie ein Nachweis-/Bewerbungsdossier. Das neue Instrument wendet sich an Einzelpersonen und Institutionen, die von anspruchsvollen Herausforderungen in Beruf und Gesellschaft gegenüberstehen. Die bisherigen Ordner stehen nach wie vor zur Verfügung.


VSSM – ein zukunftsweisender Einstieg ins Kompetenzmanagement
Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM hat ein wegeisendes Konzept zur Integration des individuellen Kompetenzmanagements in die Berufsbildung entwickelt. Die Befähigung der Lernenden, mit ihren Stärken und Kompetenzen gezielt und nachhaltig umzugehen, ist ab Herbst 2006 eine gemeinsame Aufgabe der drei Lernorte Schule, Betrieb, überbetriebliche Kurse (ÜK). Unter der Federführung des VSSM-Berufsbildung, erhalten die beteiligten Lehrpersonen/Verantwortliche Allgemeinbildender Unterricht ABU und ÜK eine vorgeschaltete Einführung in die Grundlagen und das methodische Vorgehen zur Vermittlung des «Selbstmanagements von Kompetenzen».

Das VSSM-Konzept umfasst ein Rahmenprogramm sowie den Ordner «Laufbahnbegleiter Schreinerpraktiker/Schreinerpraktikerin» für die Lernenden. Letzterer ist integriert in das Ausbildungshandbuch der Lehre. Das Gesamtkonzept entstand in einer Kooperation der VSSM-Berufsbildung mit der Gesellschaft CH-Q unter Mitwirkung der GIB-Berufsfachschulen Thun und Interlaken. Das besondere Merkmal: Alle Entwicklungsbeteiligten sind aus eigener Erfahrung: vertraut mit den Voraussetzungen für ein erfolgreiches «Selbstmanagement von Kompetenzen». Sie verfügen über einen Abschluss im «Kompetenz-Managent» der Gesellschaft CH-Q.
Information: VSSM, Bereich Berufsbildung
Tel. +41 (0) 44 267 81 00, bildung@vssm.ch


Kooperation mit AEB Akademie für Erwachsenenbildung Luzern und Zürich
Ab nächstem Jahr bietet die AEB aufeinander abgestimmte Ausbildungen zum Kompetenz-Management nach CH-Q an. In Luzern und Zürich finden separate Kurse auf der Grundstufe (Zertifikat CH-Q 1 «Selbstmanagement von Kompetenzen») und auf der Aufbaustufe (Zertifikat CH-Q 3 «AusbilderIn-BeraterIn CH-Q») statt.
Information: AEB Akademie für Erwachsenenbildung
Tel. +41 (0) 41 240 77 20, info-lu@aeb.ch, www.aeb.ch

Presseberichte


Artikel in der Fachzeitschrift der Zürcher Hochschule Winterthur
"Die Gesellschaft CH-Q ist seit 2003 mit dem CH-Q Kompetenz-Management System in den Niederlanden aktiv. Kooperationspartner ist u.a. das Kennis- und Expertisecentrum EVC in Utrecht (Ruud Duvekot). Die beiden Artikel in der Fachzeitschrift der Zürcher Hochschule Winterthur zhwinfo vermitteln einen näheren Einblick".
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Artikel in der Fachzeitschrift amplus (Ausgabe April 2005)
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Beitrag in der Bildungsbeilage des Tagesanzeigers "weiterBILDUNG 1-2005"
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Von der Selbsteinschätzung von Kompetenzen zur formellen Anerkennung und Validierung
(BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 1/2004, Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB, Bonn)

Die Bewertung und Anerkennung von Lernleistungen steht auf der bildungspolitischen Agenda hoch im Kurs. Die kürzlichen Berichte zu Schulleistungen und politischer Bildung im Ländervergleich der OECD-Staaten ("PISA", "Jugend ohne Politik") haben aufhorchen lassen und in der Interpretation der Ergebnisse auch Zusammenhänge mit (überholten) Anerkennungsverfahren hergestellt. In der Schweiz erfährt das Thema doppelte Aufmerksamkeit: Seit Anfang 2004 ist das neue Berufsbildungsgesetz (nBBG) in Kraft, das u.a. die Anerkennung früher erworbener Kompetenzen unabhängig von den Lernwegen einschliesst. Der Artikel erläutert die Prozesse und Verfahren der Anerkennung und stellt auf der Basis dieser Vorstellungen das Schweizer Kompetenz-Management-Modell CH-Q vor.

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Diverse Kurzartikel in der Zeitschrift "Berufsbildung Schweiz"
(Ausgabe Mai 2003)

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CH-Q - das Qualifikationsprogramm
(KMU Manager, Nr. 5/6 2003)

Haben Sie jenseits von Diplom und Studium Wissen gehortet, in Familie und Vereinen Führungsqualitäten und Sozialkompetenz unter Beweis gestellt? Die Gesellschaft
CH-Q und ihre Partner sorgen dafür, dass Können als Trumpf im Karrierespiel belegt wird. mehr >>



Lernprozessdokumentation auf der Basis von CH-Q
(Zeitschrift B-CH, April 2003)

Die Interessengemeinschaft Berufsbildung im Gesundheitswesen Thurgau IBG-TG und das Thurgauer Bildungszentrum für Gesundheitsberufe BfG haben beschlossen, in der neuen Grundbildung Fachangestellte Gesundheit / Fachangestellter Gesundheit die Lernprozessdokumentation auf der Basis des Kompetenzmanagements nach CH-Q an allen drei Lernorten (Lehrbetriebe, überbetriebliche Kurse und Berufsschule BfG) vorzunehmen. Die lernortübergreifende Arbeitsgruppe hat ihre Arbeiten aufgenommen.



Erfolgreiche Kurskorrektur auf der beruflichen Laufbahn
(Basler Zeitung, 29./30. September 2001)

Die Berufs- und Studienberatung des Kantons Basel-Landschaft bietet Abendkurse an, in denen eine mögliche Neuorientierung sorgfältig vorbereitet wird. Die Teilnehmenden definieren dabei ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, die sie im ganzen bisherigen Leben erworben haben. Das Privatleben wird dabei ausdrücklich miteinbezogen.

VON RAHEL FRITZ OSSWALD

Das persönliche Profil, das heisst die Zusammenfassung von aktuellen Fähigkeiten, Kernkompetenzen und Qualifikationen, ist die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Bewerbung. Es ist wichtig, dass Ihnen klar ist, was sie der Arbeitswelt zu bieten haben.

Das eigene Potential erfassen
Nehmen Sie sich Zeit, um eine Liste Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen zu erstellen. Wenn Sie einmal eine umfassende Sammlung erarbeitet haben, können Sie diese immer wieder ergänzen. Bedenken Sie dabei, dass neue Kenntnisse und Fähigkeiten nicht nur in schulischen oder beruflichen Aus- und Weiterbildung erworben werden. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Sammlung alle Lebensbereiche: Denken Sie auch an die Familien- und Hausarbeit, an Freizeitaktivitäten, an Aufgaben in Vereinen, politischen Gremien, usw. Es geht darum, Ihr berufliches und persönliches Potential zu erfassen.

Das eigene Potential beurteilen
Der nächste Schritt besteht im Beurteilen dieser Kompetenzen: Wie gut können Sie was? Bei fachlichen Kompetenzen wie Sprach- und Computerkenntnissen, gibt es die Möglichkeit, (Selbst-)Einstufungstests durchzuführen. Bei sozialen Kompetenzen ist dies nicht so einfach. Hier wäre es sinnvoll, verschiedene Nachweise einzuholen. Das können formelle Nachweise (sämtliche Zeugnisse, Diplome, Arbeitszeugnisse, Zertifikate usw.) oder Belege - Bestätigungen, Referenzen und andere Dokumente mit Nachweischarakter - sein.
Wenn Sie eine möglichst vollständige Liste Ihrer Fähigkeiten zusammengestellt haben, geht es darum, Ihr persönliches Profil zu erstellen. Dazu fassen Sie Ihre wichtigen und/oder aktuellen Fähigkeiten, Kernkompetenzen und Qualifaktionen im Sinne einer Bilanz zusammen. Sie entscheiden nun, was Sie davon bei einer nächsten beruflichen Tätigkeit unbedingt einsetzen möchten.
Oder sie vergleichen Ihre Bilanz mit dem Anforderungsprofil einer Stellenausschreibung oder einer Weiterbildung, die Sie anspricht. Falls dabei Defizite auftauchen, haben Sie so eine Grundlage, um Ihre berufliche Weiterbildung zu planen.