Grundlagen, Grundsätze
Grundlagen
Das CH-Q Kompetenzmanagement Modell
beruht auf einem Konzeptrahmen
zur Qualifizierung von Personen im CH-Q Kompetenzmanagement (Vergabe von Zertifikaten auf allen Stufen)
Qualifizierung von Personen – Überblick
zur Anerkennung von Angeboten, die qualifizierte Fachleute in Bildung und Beratung für den eigenen Tätigkeitsbereich (Institution, eigene Praxis) entwickelt haben (Vergabe von Labels)
ist integriert in ein System der Qualitätssicherung
mit Standards und Umsetzungsbestimmungen, festgelegt im „Reglement über die Vergabe von Zertifikaten, Labels und Lizenzen“ und in der zugehörigen „Wegleitung“
mit Verfahren der Qualiltätsüberwachung unter der Verantwortung der dafür zuständigen, unabhängig tätigen Kommission.
Grundsätze
In den Grundsätzen sind die Eckwerte des Kompetenzmanagements und seiner Anwendung in der Praxis zusammengefasst:
Institutionelle Ebene (bildungs- arbeitsmarktpolitische Ebene)
Es gilt das Prinzip der "Ganzheitlichkeit":
Verbindung von verschiedenen Lebens-/Tätigkeitsbereichen
Verknüpfung von kultureller, allgemeiner, beruflicher Bildung
Gleichwertigkeit von formalem Lernen und Lernen in der Praxis
Berücksichtigung aller Kompetenzarten: Fachlich, Methodisch, Sozial, Personal
Beachtung der Chancengleichheit.
Individuelle Ebene
Es gilt das Prinzip des "lebensbegleitenden Lernens":
Erweiterung des Bewusstseins zu den eigenen Möglichkeiten (Selbstkonzept),
Erweiterung der Handlungskompetenz
(Selbststeuerung),
Erweiterung der beruflichen Flexibilität/Mobilität
(nachhaltige Arbeitsmarktfähigkeit).
Es gilt das Prinzip des Persönlichkeitsschutzes
Schaffung von Transparenz gegenüber Anwendenden/Endkunden zu den Verwendungszwecken der eingesetzte Produkte
Individuelle Dokumente mit persönlichem Charakter (Portfolios, Lerntagebücher, usw.) sind Eigentum der Besitzer und ohne gegenseitige Absprache nicht einsehbar
Teile daraus, die Dritten gegenüber offengelegt werden, d.h. die Nachweis- und Bewertungszwecken dienen, sind als solche zu bezeichnen.