Die Anfänge des Schweizerischen Qualifikationsprogramms zur Berufslaufbahn CH-Q
gehen auf eine bildungspolitische Aktion im Jahr 1993 zurück. Sie entstand im Zusammenwirken
von Akteuren, die noch heute die Grundideen mit unterstützen. Die Initianten – Exponenten
der Weiterbildung, der Berufsberatung, aus Frauenorganisationen, aus der Politik,
reichten gemeinsam eine von mehreren tausend Bürgern unterschriebene Petition bei
der Bundeskanzlei des nationalen Parlaments in Bern ein. Sie forderten:
• die Flexibilisierung
der Bildungswege,
• Gleichwertigkeit von formellen und informellen Kompetenzen/Lernleistungen
• die Schaffung von Nachweisinstrumentarien.
Eine Gruppe von Parlamentariern
aus allen Parteien verlangte gleichentags in einem gleichlautenden parlamentarischen Vorstoss
(Motion) die Verwirklichung dieser Anliegen.
Das Vorgehen führte zum Auftrag des Bundesrates
an das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) zwei parallel laufende
Projekte in die Wege zu leiten mit dem Ziel:
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Schaffen eines modularen Aus- und Weiterbildungssystems |
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Entwickeln eines Angebotssystems zur Erfassung, Beurteilung, Anerkennung informeller
Kompetenzen samt Begleitinstrumenten. |
Unter der Bezeichnung "Schweizerisches Qualifikationsprogramm zur Berufslaufbahn"
entstand im zweiten Projekt von 1995 bis 1998 ein Gesamtangebot, das die Verbreitung
von kompetenzgerichteten Konzepten und Modellen unterstützt. Der im Jahr 1999 gegründete
Trägerverein, die Gesellschaft CH-Q, ist seither verantwortlich für seine Betreuung.
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